Allgemein

MORO-Projekt Amt Peenetal/Loitz
Der Amtsvorsteher
Projektleitung
Elke Marquart
03831 / 28 99 35
moro-projekt@loitz.de

Ansprechpartner Amt:
Nicole Schneider
039998 / 153 21
n.schneider@loitz.de
Lange Straße 83
17121 Loitz

 


Abschlussveranstaltung des MORO-Projektes

Im Loitzer Boten haben wir seit gut drei Jahren regelmäßig über MORO berichtet und
es hat sich Einiges getan. Zum Jahresende läuft das Aktionsprogramm regionale
Daseinsvorsorge aus und wir möchten die Meilensteine des Projektes noch einmal Revue passieren lassen. Dazu findet am 24.09.2015 um 16.00 Uhr die öffentliche Abschlussveranstaltung statt. Als Ort haben wir den KulturKonsum gewählt, denn ohne das Projekt gäbe es ihn vermutlich nicht. Was sonst noch alles so passiert ist und sich in den drei Jahren getan und entwickelt hat, wollen wir zu diesem Anlass mit einem abwechslungsreichen Programm präsentieren.

Wenn Sie dabei sein möchten, bitten wir zur organisatorischen Abstimmung um eine telefonische Information unter 039998/15321 (Nicole Schneider).

 


 

Womit kann das Amt Peenetal/Loitz zukünftig punkten?

Haben Sie auch eine Postkarte mit dem letzten Anzeigenkurier erhalten? Ist Ihnen die Ausstellung in der Greifswalder Straße schon aufgefallen? Es wird spannend, denn wir spielen mit vielen anderen hochkarätigen Regionen und Städten in der Zukunftsliga.

Ab September starten wir mit dem Projekt Zukunftsstadt, das zusammen mit der Hochschule Neubrandenburg im Amt umgesetzt wird. In der ersten Phase ab September geht es darum, Ideen für die Zukunft zu entwickeln. Wie leben und arbeiten wir in Zukunft? Wie versorgen wir uns mit Energie? Wie sieht das Leben im Amt Peenetal/Loitz aus? Wie funktioniert Schule und wie kaufen wir ein, sind nur einige der Fragen die man sich für die Zukunft stellen kann.

Wir wollen Sie einladen, sich auf einen dreimonatigen Kreativprozess einzulassen. Wie das aussehen kann und wie das gehen soll, wollen wir auf der Auftaktveranstaltung vorstellen und besprechen. Sie findet am Montag, dem 07.09.2015 um 16.00 Uhr im KulturKonsum in Loitz statt.

Mit dabei ist auch der Projektpartner Hochschule Neubrandenburg, vertreten durch Prof. Peter Dehne und sein Team.

Wenn Sie dabei sein möchten, bitten wir zur organisatorischen Abstimmung um eine telefonische

Information unter 039998/15321 (Nicole Schneider).

 


Kleine Kunstschule, Streuobstwiese mit Mosterei und belebtere Innenstadt  – Auftaktveranstaltung mit ersten Ideen 

Beim offiziellen Start des MORO-Projektes Peenetal/Loitz am 15.10.2012 zeigte sich deutlich: an Ideen mangelt es nicht im Amtsbereich - und schon gar nicht an Interesse. Mehr als 30 Frauen und Männer aus dem Amtbereich waren bei der Auftaktveranstaltung im Rathaussal in Loitz dabei.

Was das Aktionsprogramm regionale Daseinsvorsorge kann und möchte stellte Johann Kaether von der Projektassistenz des Aktionsprogrammes anhand von Beispielen vor. Hermann Brinkmann, Vertreter des Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung Mecklenburg-Vorpommern, zu dessen Aufgaben die Begleitung der beiden MORO in MV gehört, signalisierte einen positiven, wachen Blick auf das Amt und ermutigte ausdrücklich zu Engagement und Ideen, um den demografischen Wandel ganz konkret zu gestalten. Und auch Carsten Berkenhagen vom Landkreis Vorpommern-Greifswald, der einen ähnlichen Beteiligungsprozess bereits einmal im Stettiner Haff miterlebt und gestaltet hat, bestärkte die Anwesenden und sagte: „So war es bei uns zuerst auch, und dann sind wir immer mehr in die Tiefe gegangen und dabei haben wir erstaunliche Ideen und Lösungen entwickelt. Und es hat viel Spaß gemacht!“

Hermann Brinkmann                                                         Foto: Stefan Hoeft

Sicher ist: der demografische Wandel kommt so oder so! Aber mit dem MORO Regionalstrategie Daseinsvorsorge Peenetal/Loitz haben wir im Amt die einmalige Chance anhand von Zukunftsszenarien Ideen zu entwickeln und die Strategie hin zum grünen Amtsbereich Peenetal/Loitz zu steuern. Dazu arbeitet das Projekt mit dem Institut Spiekermann und Wegener zusammen, die die wissenschaftliche Begleitforschung übernehmen und die Daten für die Zukunftsszenarien aufbereiten. Wie das aussehen kann, stellte Johann Kaether an zwei Beispielen aus anderen Modellregionen vor. Er zeigte dazu ganz anschaulich visuell aufbereitetes Kartenmaterial das die Prognose der Kinderzahl nach Alter zeigte und stellte dar, welche Fragestellungen sich daraus als Konsequenzen für Schulwegplanung und Schulversorgung ableiten.

Im Amt Peenetal/Loitz sind die Themenschwerpunkte naturnah leben, naturnah lernen, naturnah arbeiten und naturnah erholen durch das Konzept gesetzt. Die detaillierte Ausgestaltung der Themen zum jetzigen Zeitpunkt ist noch offen. Und die ersten Ideen sprudelten nur so auf der Auftaktveranstaltung: Loitz Stadt der Gärten, Zusammenschluss mit allen Gemeinden, z.B. ein gemeinsamer Markt jeweils in einem anderen Dorf oder Schaffung einer Streuobstwiese mit Mosterei als mögliche Idee für naturnah arbeiten.

Die Arbeitsgruppen befinden sich noch in der Entstehungsphase, erste Meldungen für die Mitarbeit gibt es. Ihr Engagement ist gefragt, gewollt und gewünscht. Und die Arbeitsgruppen sind keineswegs theoretische Elfenbeintürme sondern auf der Spur nach ganz konkreten, bodenständigen und pragmatischen Lösungen.

Von November / Dezember 2012 bis Sommer 2013 wird dieser Prozess in den Arbeitsgruppen ausgestaltet. Das bedeutet in dieser Zeit mindestens 5-6 Arbeitstreffen mit inhaltsvollen spannenden Diskussionen und der Möglichkeit sich einzubringen. Und ganz sicher  bedeutet es für jede und jeden, die hier mitwirken: neue Erfahrung sammeln, lernen und positiv inspiriert werden durch diesen Beteiligungsprozess.

Geplant und beantragt ist übrigens auch ein Ideenwettbewerb. Sollten wir auch hier den Zuschlag erhalten, so gibt es für die besten Ideen ab Sommer 2013 auch ein Budget für deren Umsetzung.

Wenn Sie mitmachen möchten: wir freuen uns auf Ihr Signal! Wenn Sie noch unsicher sind, ob Sie sich einbringen sollten: Lassen Sie uns dazu ins Gespräch kommen.

Sie erreichen mich als Projektkoordination am einfachsten
per Mail unter
moro-projekt@loitz.de.
 Per Telefon bzw. Anrufbeantworter unter 03831 28 99 35 oder hinterlassen Sie eine Nachricht im Amt Peenetal Loitz: entweder bei Paul Bardong persönlich oder bei ihm telefonisch unter 039998 15341. Ich freue mich auf den gemeinsamen Beteiligungsprozess!

Herzliche Grüße 

Elke Marquart

Präsentation zur Auftaktveranstaltung von Frau Marquart.

Präsentation zur Auftaktveranstaltung von Herrn Kaether.



Einladung zur Auftaktveranstaltung am 15.10.2012

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich möchte Sie sehr herzlich zur Auftaktveranstaltung des MORO-Projektes am 15.10.2012 von 18:30 – ca, 20:30 Uhr im Rathaussitzungssaal der Stadt Loitz einladen.

Das Amt Peenetal/Loitz ist im Programm regionale Daseinsfürsorge des Bundesministeriums für Baus- Stadt- und Raumforschung als Modellregion ausgewählt worden. Dadurch bietet sich uns die Chance gemeinsam bis September 2013 eine Regionalstrategie in unseren Amtsbereich abzuleiten.

Am 15.10.2012 wollen wir mit der Auftaktveranstaltung diesen Prozess starten. Wir haben dazu Herrn Hanno Osenberg als Vertreter vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) angefragt. Johannes Käther von der Hochschule Neubrandenburg als Vertreter der bundesweiten Forschungsassistenz wird das Programm regionale Daseinsvorsorge vorstellen und gute Erfahrungen aus anderen Regionen weitergeben. EinVertreter des Landkreise Vorpommern-Greifswald ist ebenfalls dabei und wird die Chancen des Projektes aus Sicht des Landkreises vorstellen. Und die Projektkoordinatorin Elke Marquart wird Ihnen die geplanten Schritte besprechen und ganz konkret erste Ideen dazu mit Ihnen sammeln.

Ich freue mich, wenn Sie dabei sind, lassen Sie uns gemeinsam etwas draus machen.

Mit freundlichen Grüßen
gez.

Eckhart Zobel
Amtsvorsteher  


Neues vom Moro-Projekt

Die Projektkoordination des Moro-Projektes liegt seit dem 01.09.2012 in den Händen von Elke Marquart. Eine erste Projektberatung fand am 11.09.2012 mit dem Bürgermeister der Stadt Loitz statt. Auch bei der nächsten Beratung des Amtsausschusses am 02.10.2012 ist das Projekt auf die Agenda gesetzt und am 18.09. findet eine Beratung mit Kooperationspartner im Amt für Raumordnung in Greifswald dazu statt.

Das Modellvorhaben, gefördert aus dem Programm regionale Daseinsvorsorge des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung, wird untersuchen, wie auf Ämterebene zukünftige Entwicklung ganz konkret gestaltet werden kann und einen Masterplan dazu erarbeiten.

Dazu werden einerseits Daten erhoben und aus denen sich Prognosen über die Zukunft in der Region ableiten lassen. Und andererseits sind die Ideen der Einwohner/innen des Amtes Peenetal/Loitz gefragt.

Haben Sie Ideen, wie sich naturnahes leben, lernen, arbeiten und erholen konkret in der Region verbessern lässt oder wo Sie Chancen sehen? Haben Sie Lust sich hier einzubringen und das Leben im Amt mitzugestalten? Geben Sie gerne dem Amt Peenetal/Loitz ein Zeichen unter 03 99 98 - 153 0 / 153 43, dann erhalten Sie eine persönliche Einladung zu den nächsten Ideenwerkstätten und Arbeitsgruppentreffen dazu. Oder verfolgen Sie das Projekt an dieser Stelle gerne weiter – das Projekt berichtet regelmäßig im Loitzer Boten und im Internet über die Aktivitäten und veröffentlicht hier auch die Termine der Ideenwerkstätten.


Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

das Amt Peenetal/Loitz hat sich für die Teilnahme am Moro- (Modellvorhaben Raumordnung) Aktionsprogramm „Daseinsvorsorge regional“  des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS)  beworben. Die Liste der Regionen, die an diesem Programm teilnehmen wollten, war lang. Am 1. und 2. Dezember fand in Berlin die Starterkonferenz statt, zu der alle Regionen eingeladen waren, die den Zuschlag erhalten haben. Unser Amt Peenetal wird dabei sein. Wir erhalten für die Umsetzung ca. 108.000 Euro auf die Dauer von zwei Jahren.
Worum geht es genau?

Dieses Projekt soll uns zuerst einen Überblick verschaffen, wie sich die Bedingungen für die Region im Zuge des demografischen Wandels verändern und wo wir dringend Handeln müssen. Durch die älter- und weniger werdende Gesellschaft wird es zunehmend schwieriger, Aufgaben der Daseinsvorsorge, z.B. ärztliche Versorgung, Schulen und Kinderbetreuung, Feuerwehr, öffentliche Infrastruktur und wirtschaftliche Absicherung, zu gewährleisten. Es ist gut, wenn wir uns heute schon auf die kommenden Aufgaben vorbereiten können und gewappnet sind.

Weiterhin soll versucht werden, Handlungsschwerpunkte zu entwickeln, um die Kraft dort zu bündeln, wo wir auch erfolgreich sein können. Dazu sind folgende Themenschwerpunkte vorgesehen:

Stärkung der Attraktivität der Region; Wertschöpfung in der Region, speziell im Gemeindeverbund; kinder- und familienfreundliche Region, Zuzug forcieren; Tourismus als Wirtschaftszweig der Gesamtregion Peenetal – regionale Besonderheiten herausarbeiten; Potentiale des Alters – Umgang mit demografischen Wandel; interkommunale Kooperation stärken; Erhalt der Arbeitsfähigkeit des Gemeinwesens.

Zusammengefasst soll hieraus ein leitbildorientierter Masterplan erstellt werden, der unter dem Motto steht: “Naturnah leben, lernen, arbeiten und erholen – Grüne Region Peenetal Loitz“

Wer ist angesprochen?

Es handelt sich hierbei um ein Projekt, wo Sie sich einbringen können. Es sind die Bürgerinnen und Bürger mit ihren Ideen, Vorstellungen und Engagement gefragt. Am Ende soll eine Handlungsstrategie für die kommenden Jahre und vielleicht auch Jahrzehnte stehen, nach der sich das Amt Peenetal entwickeln soll. Dabei sind die Dörfer im ländlichen Bereich genauso gefordert, wie die Stadt Loitz. Mit der Unterstützung des BMVBS haben wir die einmalige Chance, solch ein Projekt zu verwirklichen. Wenn Sie nun in den kommenden Wochen die Ankündigungen der Veranstaltungen lesen, nehmen Sie bitte rege daran teil und bringen sich ein, es geht uns alle an.

Vielen Dank


Plakat1



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