Übersicht

Die Gemeinde Düvier wurde mit Gebietsänderungsvertrag vom 08.06.2012 zur Stadt Loitz eingemeindet.

Fläche:ca. 2630 ha E-Mail: amtpeenetal.loitz@loitz.de
Einwohner:ca. 575 Internet: www.loitz.de

Geschichte und Gegenwart des Ortes
Unsere Gemeinde Düvier wurde urkundlich erstmals 1242 erwähnt. Zur Gemeinde gehören die Ortsteile Düvier, Gülzowshof, Nielitz und Zarnekla. Die Dörfer Düvier und Zarnekla sind für unsere vorpommersche Heimat typische Straßendörfer, also Dörfer, die sich meist nur an einer durchgehenden Straße befinden. In Zarnekla existieren darüber hinaus noch Aussiedlungshöfe sowie gut erhaltene Katen. Sehenswert sind auch die ehemalige Dorfschule in Zarnekla sowie das Gutshaus Hirschgrund. Zarnekla entstand aus einem Inseldorf und wurde ebenfalls 1242 erstmals geschichtlich erwähnt. Es liegt an der Ibitz. Nielitz fällt auf Grund der Bauart der dortigen Häuser etwas aus dem Rahmen. Fast der gesamte Ort besteht aus einem sich ständig wiederholenden Gebäudetyp. Es handelt sich dabei um Westfalenhäuser mit Krüppelwalmdach. Nielitz wurde erstmals 1242 urkundlich erwähnt.
In Gülzowshof erinnert auf dem Friedhof eine Gedenktafel
an den Naturwissenschaftler und Prähistoriker Friedrich von Hagenow, Gutsherr auf Nielitz. Gülzowshof ist als herkömmliches Gutsdorf geprägt, das Gutshaus und der Park sind noch vorhanden. Besonders markant in Gülzowshof sind das Küsterhaus sowie die Kirche.

Düvier
Zum Ort Düvier gehören seit 1977 Häuser des Nachsorgezentrums „Magnus Böttger“. Sie passen sich gut in die ländliche Atmosphäre unserer Region ein. Träger dieser Einrichtung für Suchtkranke ist heute die Suchtkrankenhilfe Mecklenburg gGmbH. 40 chronisch suchtkranke Erwachsene können hier Aufnahme und Wohnung finden. Den Bewohnern stehen Einzel- und Doppelzimmer in 5 Häusern zur Verfügung. Wichtigstes Anliegen der Therapie und des Aufenthaltes im Nachsorgezentrum ist das Wiedererlangen des Selbstwertgefühls jedes einzelnen Bewohners sowie die Vorbereitung auf ein abstinentes Leben ohne Suchtmittelkonsum. Wer hier zur Therapie ist, muss auf Lebensqualität, Zufriedenheit und Privatsphäre nicht verzichten (039998/17204/12604, E-Mail: düvier@suchthilfe-mv.de/).
Schön ist es, dass es für die Jüngsten der Gemeinde in Düvier den Kindergarten
„Mäusenestchen“ gibt. Hier können 34 Kinder im Alter von 1 Jahr bis 6 Jahren und 5 Hortkinder liebevolle Betreuung erfahren. Grundlage der pädagogischen Arbeit bildet der Regionansatz, bei dem es u.a. um das Forschen und Experimentieren in und mit der Natur geht. Der Kindergarten befindet sich in privater Trägerschaft von Frau Gerlinde Zander (Tel.: 03 99 98 - 1 72 18).
Es ist durchaus nicht selbstverständlich, dass es im Ort noch eine Einkaufsmöglichkeit gibt. In Düvier nutzen Einwohner der Gemeinde den Lebensmittelmarkt von Frau Christa Köpke mit seinem vielfältigen Angebot. Ein Einkauf bei Motorgeräte Hoppe,
auch liebevoll unser „kleiner Baumarkt“ genannt, lohnt sich immer und wird nicht nur von den Einwohnern der Gemeinde genutzt.
Die Kirchengemeinde und Vereine bieten Möglichkeiten für die Freizeitgestaltung und die Organisation von kulturellen Veranstaltungen. Markant für Düvier ist das weithin sichtbare Feuerwehrgebäude. Damit hat die Freiwillige Feuerwehr sehr gute Voraussetzungen für ihre ehrenamtliche Arbeit.



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