Verhalten bei Krankheitssymptomen und Verdacht auf Corona/bei Quarantäne


Abstrich-Zentren können keinesfalls alle testwilligen Bürger berücksichtigen. Tests erfolgen nur nach Absprache, in begründeten Verdachtsfällen in einem festgelegten Verfahren.

COVID-19 ist die Bezeichnung für die durch SARS-CoV-2 ausgelöste Erkrankung. Die neue Lungenkrankheit zeigt meist unspezifische Symptome wie Fieber, trockenen Husten und Atemprobleme. Diese Beschwerden können ebenso bei einer Grippe auftreten. Zu Schnupfen kommt es eher selten. Häufig sind Menschen zwar mit dem Virus infiziert, zeigen jedoch noch keine Symptome. Die neuen SARS-VoV-2-Viren vermehren sich - wie Grippeviren auch - im Rachen. Dabei infiziert der Erreger insbesondere Zellen der unteren Atemwege und kann so eine Lungenentzündung verursachen. Einige mit dem Erreger Infizierte leiden lediglich an leichten Erkältungssymptomen mit Frösteln und Halsschmerzen. Auch Kopfschmerzen oder Durchfall sind möglich. Fieber tritt nicht immer auf. Laut WHO-Angaben verlaufen rund 80 Prozent der Erkrankungsfälle mild.

Es ist offen, wie viele Menschen sich insgesamt in Deutschland mit diesem Virus infizieren werden. Schätzungen gehen von bis zu 70 Prozent der Bevölkerung aus. Es ist allerdings unklar, über welchen Zeitraum dies geschehen wird.

Klärungsbedarf im Falle einer Erkrankung besteht nur, wenn ein tatsächliches und begründetes Infektionsrisiko besteht.

Dies trifft zu, wenn Sie:

  • eine akute Atemwegserkrankung haben und
  • Kontakt zu einem bestätigten Erkrankungsfall hatten beziehungsweise zu Personen aus Risikogebieten.

Ist dies der Fall, stimmen Sie sich unverzüglich mit Ihrem Hausarzt telefonisch ab.

 

COVID-19: Infos zur häuslichen Quarantäne sowie Tipps für Eltern

Im Zusammenhang mit COVID-19 stellt das Psychosoziale Krisenmanagement des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) aktuell zwei neue Bürgerinformationen bereit.

In den “Tipps bei häuslicher Quarantäne“ geht das BBK als Ergänzung zu medizinischen Handreichungen auf psychosoziale Bedürfnisse und Fragestellungen vor dem Hintergrund einer ungewohnten Situation ein und gibt praktische Tipps.

Der Flyer “COVID-19: Tipps für Eltern“ spricht gezielt die Gruppe der Familien und Betreuungspersonen von Kindern an: Wie gehe ich mit veränderten Verhaltensweisen um? Wie kann ich mein Kind oder meinen Schützling bestmöglich unterstützen?

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